Vier Augen sehen mehr als zwei

Insbesondere in Trennungs- und Scheidungssituationen ist es hilfreich, von zwei verschiedengeschlechtlichen Mediatoren betreut zu werden. Die Co-Mediation hat den Vorteil, dass zwei Personen mit unterschiedlichen Stärken zur guten Lösung beitragen können. Die Co-Mediatoren …

  • … ergänzen sich
  • … verstärken und entlasten sich wechselseitig im Mediationsprozess
  • … bieten die Möglichkeit der Prozessbeobachtung durch jeweils ein Teammitglied
  • … bieten eine höhere Prozessqualität, vor allem bei vielschichtigen Konflikten oder wenn ein Machtungleichgewicht zwischen den Konfliktparteien herrscht.

Die Advokatur am Malerberg bietet ausschliesslich Co-Mediationen an. Diese werden von den Mediatoren Nina Lang Fluri und Michael Dahl durchgeführt.

Co-Mediation: Mediation zu zweit

Vorteile der Co-Mediation

Krisensituationen sind vielschichtig. Bei Menschen in Trennung oder Scheidung kommen zur Paarproblematik meist elterliche, finanzielle und juristische Aspekte hinzu. Zudem besteht oft ein Ungleichgewicht in Bezug auf Information und Macht. Eine Co-Mediation kann in solchen Situationen Vorteile bieten:

  • Breitere Perspektive
  • Geschlechterbalance
  • Unterschiedliche Stile und Mittel
  • Qualitätssteigerung durch gemeinsame Reflexion des Verfahrens

Wie verhalten sich Mediatoren?

Mediatoren, auch in der Co-Mediation, sind weder Schiedsrichter noch Mitstreiter, sie sind allparteilich. Als Mediatoren sind wir darin geschult, alle Parteien darin zu unterstützen, ihre Interessen zu formulieren und tragfähige Konfliktregelungen zu finden. Wir sind für die Struktur der Gespräche verantwortlich, nicht für deren Inhalt.

In der Co-Mediation unterstützen wir alle Konfliktparteien gleichermassen bei der Konfliktregulierung und sorgen für eine konstruktive Gesprächskultur und Fairness im Prozess.